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Yosemite, Bodie, Death Valley

September 25th, 2009 Frieder 1 comment

So, hier also endlich der erste Blogeintrag während der Reise. Ich hätte mich schon viel früher gemeldet, doch bisher war Internetzugang eher Mangelware. Die Hälfte der Reise ist bereits vorbei und ich erzähl jetzt einfach kurz was wir in den ersten Tagen erlebt haben (Wirklich kurz, da wir gleich wieder los müssen).

Los ging es am Freitagnachmittag Richtung Yosemite National Park. Da wir erst ziemlich spät losgekommen sind haben wir uns beschlossen ca. 30 Minuten vor dem Park zu übernachten, da es schon lange dunkel war und wir schon wussten, dass die meisten Campingplätze am Wochenende ausgebucht sind. Am nächsten Tag sind wir schon relativ früh los und haben Mittags eine riesigen 6-stündigen Wanderung begonnen – für mich zumindest riesig, Robbi hat es natürlich locker weggesteckt. Es ging über 7 Meilen (ca. 11 km) und 2500 Fuß (knapp 800 Höhenmeter) auf die “Top of the Upper Yosemite Falls”. Danach die gleiche Strecke wieder nach unten. Davon habe ich mir einen so dermaßen üblen Muskelkater geholt, dass ich mich die ganzen nächsten Tage nur humpelnd fortbewegen konnte und es erst heute (fast eine Woche später) anfängt wieder etwas besser zu werden… Trotzdem haben sich der Ausblick auf die Landschaft und der tolle Wanderweg absolut gelohnt.

Blick auf das Yosemite Valley von den Upper Yosemite Falls aus

Blick auf das Yosemite Valley von den Upper Yosemite Falls aus

Übernachtet haben wir auf der anderen Seite des Yosemite Nationalparks im Auto, da wir absolut keinen freien Campingplatz oder ein Motel finden konnten. Es war ausnahmslos alles ausgebucht. Am nächsten Vormittag haben wir die Geisterstadt Bodie in der Nähe des Monolakes besucht. Dort leben schon seit über 65 Jahren keine Menschen mehr, es stehen aber immer noch ein paar alte Häuser und Hütten rum, die im Originalzustand erhalten werden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verzeichnete die Stadt große Wachstumsraten, es wurde Gold und Silber gefunden und es lebten über 10.000 Menschen in der Stadt. 1942 wurde die letzte Mine geschlossen und die Stadt komplett aufgegeben, da aufgrund des 2. Weltkrieges andere Metalle benötigt wurden.

Die Geisterstadt Bodie

Die Geisterstadt Bodie

Dann ging es weiter ins Death Valley und sind dort in der Dämmerung angekommen. Es war brütend heiß. Wir mussten in einer “Ferienanlage” in Furnace Creek mitten im Death Valley übernachten und den teuersten Preis den ich je für ein Hotel gezahlt habe, bezahlen: Mehr als 160 Dollar für eine Nacht für zwei Personen in der günstigsten Kategorie… Am nächsten Tag haben wir uns noch ein paar der Sehenswürdigkeiten im Death Valley angeschaut, u. a. Artists Drive und Golden Canyon. Bei Temperaturen von über 42 °C standen wir am tiefsten Punkt von Nordamerika (Badwater Basin), 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel.

03-death-valley

Death Valley - Badwater Basin

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